Unterrichten.digital – Tutorials zu digitalen Werkzeugen

Unterrichten.digital bietet eine Vielzahl an Tutorials für das Arbeiten mit digitalen Tools. In Textform werden grundlegende Funktionen der Anwendungen vorgestellt, die durch Erklärvideos näher erläutert werden. Tipps zum praktischen Einsatz im Unterricht runden das Angebot ab. Zielgruppe sind in erster Linie Unterrichtende an Schulen, aber auch für die allgemeine Weiterbildung eigenen sich viele der vorgestellten Programme, Apps und webbasierten Tools:

Unterrichten.digital

Hier ein Video zu: Kollaboratives Schreiben & Arbeiten – 6 Tools für Präsenz- und Fernunterricht

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Gute Hashtags suchen und finden

Ein Hashtag ist ein Schlagwort, das etwa bei Twitter oder Instagram vielen Beiträgen angehängt wird. Dadurch wird der Beitrag bei einer Suche gefunden, obwohl das Wort, nach dem gesucht wird, im Beitrag nicht vorkommt.

Beispiel: TOOOR #handball

Sucht jemand nach “Handball” findet er oder sie diesen Beitrag nicht, weil das Wort im Text nicht vorkommt.

Hashtags kann man selbst anlegen oder sich in bestehende Diskussionen einklinken, wenn man weiß, welche Hashtags aktuell verwendet werden.

Die Seite http://best-hashtags.com/ bietet eine Suchfunktion nach Hashtags und zeigt eine Rangliste der häufigsten Hashtags auf Instagram z.B. an.

Kleine Helfer für den digitalen Alltag

An dieser Stelle sammeln wir kleine Programme oder Internetseiten, die uns den digitalen Alltag erleichtern. Dabei handelt es sich um persönliche Empfehlungen von mir.

Browsererweiterungen

Windows

Internetseiten

Browsererweiterungen

Firefox ist mittlerweile wieder ein schneller, stabiler und datenschutzfreundlicher Browser, der sich durch Erweiterungen an die persönlichen Bedürfnisse anpassen lässt.

Download Firefox

Wer sich über das Thema “Erweiterungen” ausführlicher informieren möchte, wird hier fündig:

Add-on-Badges (Abzeichen)

uBlock Origin blockiert Werbung und Trackingdienste im Borwser und kann für einzelne Internetseiten auch deaktiviert werden.

Kopiert man Text von Internetseiten in die Textverarbeitung, so wird standardmäßig die Formatierung mit übernommen. Nach der Installation von “Copy PlainText” klickt ihr den markierten Text mit der rechten Maustaste an und wählt im Kontextmenü “Copy PlainText”, um den Text ohne Formatierung zu übernehmen.

Windows

Mit dem “Snipping Tool” kann man den ganzen Bildschirm oder auch ausgewählte Inhalte als Bild auf dem eigenen PC abspeichern. Schreibt einfach den Namen des Tools in die Suchleiste von Windows 10 und klickt den Treffer an.

Was das kleine Programme alles kann, erklärt Microsoft auf dieser Seite:

Aufnehmen von Screenshots mithilfe des Snipping Tools

Das hauseigene „Ausschneiden und Skizzieren“  ersetzt dieses Programm. Mehr dazu bei giga.de.

Internetseiten

virustotal.com gehört mittlerweile zu Google. Auf dieser Seite könnt ihr u.a.

  • Dateien hochladen und mit mehr als 50 Antivirenscannern auf Virenbefall untersuchen
  • Eine Internetadresse eingeben, bevor ihr die Seite besucht und die Seite auf mögliche Schadprogramme prüfen

Schon vor einiger Zeit hat das com-magazin diese Anleitung dazu veröffentlicht.

 

Printfriendly.com bietet uns die Möglichkeit, beliebige Internetseiten druckerfreundlich auszudrucken. Was heißt das? Die Seite wird von überflüssigen Elementen automatisch befreit und weitere Elemente könnt ihr durch Mausklick abwählen.

Wahlweise kann die Seite als PDF gespeichert werden. Das Ganze funktioniert auch am Smartphone und am Tablet.

 

Zamzar.com ist ein Onlinekonverter, um Dateien in ein anderes Format umzuwandeln.

 

t1p.de ist ein sog. Linkverkürzer. Damit macht ihr aus langen Internetadressen kurze. So wird aus: https://ankersetzen.de/fbs/2020/06/02/webinare-planen-und-gestalten/#comment-19  der Link https://t1p.de/wtig.

Das Besondere an diesem Dienst: Er arbeitet DSGVO-konform und die Seiten werden vorab auf Malware- und Phishingbefall überprüft. Das ist hilfreich, da man vorab nicht sehen kann, wohin ein Kurzlink führt.

Urheberrecht und freie Lizenzen

Die wichtigsten Fragen zu diesem Themenkomplex mit Blick auf die diakonische Arbeit hat der Paritätische Wohlfahrtsverband in diesem PDF zusammengefasst:

„Urheberrecht und Persönlichkeitsrechte in der Paritätischen Arbeit“

 

Dieser Beitrag bietet einen Einstieg in diese Themen und umfasst folgende Teilbereiche:

  1. Rechtliche Situation
  2. CC Lizenzen
  3. Quellen für freies Material

 

  1. Rechtliche Situation

Ein guter Einstieg ins Thema Urheberrecht liefert der gleichnamige Artikel in der Wikipedia:

 

Kurzfassung:

Grundsätzlich gilt: Erreicht ein Werk eine bestimmte Schöpfungshöhe, ist es automatisch urheberrechtlich geschützt. Es muss bei Bildern und Texten im Netz nicht dabei stehen, dass sie nicht ungefragt verwendet werden dürfen, sondern es ist umgekehrt: Die weitere Nutzung muss ausdrücklich erlaubt sein.

Eine aus meiner Sicht zuverlässige Quelle mit aktuellen Infos zur Verwendung von Bildern, Zitaten, Texten, Musik und co.  ist die Seite:

irights.info

Die Seite hat auch eine eigene Rubrik mit Ratgebern zu diesen Fragen:

irights.info/ratgeber

Die folgende Präsentation von Dr. Thomas Schwenke fasst wichtige Aspekte zusammen:

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Wer sich genauer anschauen will, was durch das Zitatrecht gedeckt ist:

Wann ist ein Bildzitat erlaubt? – Anleitung mit Beispielen und Checkliste

 

2. CC Lizenzen

“Creative Commons (abgekürzt CC; englisch für schöpferisches Gemeingut, Kreativallmende) ist eine gemeinnützige Organisation, die 2001 in den USA gegründet wurde. Sie veröffentlicht verschiedene Standard-Lizenzverträge, mit denen ein Autor der Öffentlichkeit auf einfache Weise Nutzungsrechte an seinen Werken einräumen kann. Diese Lizenzen sind nicht auf einen einzelnen Werkstyp zugeschnitten, sondern für beliebige Werke anwendbar, die unter das Urheberrecht fallen, zum Beispiel Texte, Bilder, Musikstücke, Videoclips usw. Auf diese Weise entstehen Freie Inhalte.”
(Quelle: Seite „Creative Commons“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Oktober 2020, 09:25 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Creative_Commons&oldid=204336140 (Abgerufen: 19. Oktober 2020, 09:19 UTC) )

Eine verständliche Erläuterung, was es mit diesen Lizenzen auf sich hat und wie sie in der Praxis genutzt werden können, hat das Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. veröffentlicht:

Die CC-Lizenzen im Überblick – Welche Lizenz für welche Zwecke?

Auch die Kolleginnen und Kollegen vom Team Switzerland haben die Hinweise dazu schön erklärt:

Was ist Creative Commons? 

Wie kann ich eigene Werke unter einer CC-Lizenz veröffentlichen?

Lizenzgenerator von creativecommons.org

 

3. Quellen für freies Material

Auf unserer Startseite seht ihr in der rechten Spalte ein Feld “Schlagworte” mit einem Eintrag CC-Lizenzen. Ein Klick darauf zeigt euch alle Beiträge, die wir hier zu diesem Thema geschrieben haben. Die folgenden Einträge sind nur ein paar Beispiele, wo und wie ihr solches Material findet, sie dienen als Einstieg in eine weitergehende Recherche:

11 Quellen für Bilder unter Creative-Commons-Lizenzen bei iRights.info

Beispiele für Medienprojekte und Verweise zu freien Quellen auf medienpaedagogik-praxis.de

(In der Rubrik “Kostenloser Content” wird auf Seiten mit freien Bildern und freier Musik verlinkt.)

search.creativecommons.org – Eine Suchmaschine für freie Inhalte

Open Educational Resources (OER) sind Bildungsmaterialien, die aus freien Inhalten erstellt werden und in Bildungskontexten frei genutzt werden können. Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte sich u.a. diese Seite anschauen:

open-educational-resources.de

Dort ist auch folgender Beitrag erschienen, der sich mit der rechtskonformen Nutzung von Screenshots beschäftigt: Screenshots richtig nutzen

Auswahl digitaler Werkzeuge für die Quartiers- und Nachbarschaftsarbeit

Ein paar grundsätzliche Bemerkungen:
Digitale Werkzeuge sind in diesem Zusammenhang keine Selbstläufer. Die Vielzahl der Funktionen können überfordern und und unter Umständen auch das Engagement hemmen. Vertrautheit im Umgang mit der Technik schafft Vertrauen in die Tools.

Ein guter Einstieg kann mit diesen Hinweisen gelingen:

o   Die Einbindung von digitalen Werkzeugen in Präsenzveranstaltungen

o   Eine gemeinsame Schulung vor Ort

o   Die Interaktion in Videokonferenzen mit externen Tools

o   Sowie die ständige Begleitung der Teilnehmenden auf verschiedenen Kanälen wie Telefon, E-Mail, Messenger etc. und nicht zuletzt das persönliche Gespräch

Der “Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.” hat auf seiner Internetseite eine Prezi-Präsentation veröffentlicht, die verschiedene Werkzeuge für unterschiedliche Zwecke thematisch sortiert präsentiert:

Die Liste der vorgestellten Tools könnt ihr auch auf der Seite herunterladen.

Tool Tipps für die Online-Zusammenarbeit

Weiterhin findet ihr dort einen sogenannten digitalen Werkzeugkoffer. Darin enthalten sind ebenfalls Anwendungen für die Zusammenarbeit. Im Unterschied zum ersten Link werden die Programme hier ausführlich vorgestellt und erläutert:

Werkzeugkoffer – Digitalisierung in der Sozialen Arbeit

 

Auf der Seite von “Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF” gibt es eine gute Sammlung von Tools, mit deren Hilfe die Innovationsmethoden “Design Thinking” und “Open Innovation” in die eigene Arbeit eingebaut werden können:

 

Das Forum Seniorenarbeit sammelt in seiner Mediathek “Materialien zum Thema Digitalisierung in der Seniorenarbeit”. Die vorgestellten Inhalte eignen sich nicht nur für die Arbeit mit Älteren.

Dank der Suchfunktion könnt ihr verschiedene Filter bei der Recherche setzen:

 

Wie kann ich die Begegnung im Quartier oder in der Nachbarschaft unter Einbezug dieser digitalen Werkzeugen befördern? In dieser Handreichung geht es nicht nur um Werkzeuge, sondern auch um die gute Umsetzung dieser Frage:

 

Wenn wir in und mit Gruppen arbeiten, stehen wir vor vielfältigen Herausforderungen: Die Teilnehmenden können z.B. aus unterschiedlichen hierarchischen Ebenen zusammenkommen. Oder sie können einander widersprechende Interessen einbringen. Oder oder oder…
Wie das gemeinsame Arbeiten unter diesen Bedingungen gut gelingen kann, dazu hat der Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung (VÖGB) eine Artikelserie veröffentlicht:

Arbeiten mit heterogenen Gruppen

 

Etwas spezieller sind diese Empfehlungen auf der Seite profilpass-international.eu

Das CORE-Toolkit erleichtert und fördert die Arbeit mit Menschen ohne feste Arbeitsverhältnisse. Viele Materialien sind in unterschiedlichen Sprachen verfügbar und sie enthalten visuelle Elemente, so dass auch Leute, die nur wenig lesen und schreiben können, damit klar kommen:

 

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen hat auf seiner Seite ebenfalls eine Methodensammlung “Wie sag ich‘s meinen Teilnehmern?” veröffentlicht. Dazu gehören neben Buchvorstellungen, Checklisten, Erfahrungsberichten auch Fallbeispiele, Handlungsanleitungen sowie Linklisten:

 

 

Cyberfibel zu digitalen Lebenswelten und Kompetenzen

Der Verein Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben die “Cyberfibel” vorgestellt. Sie besteht aus den beiden Teilen “Digitale Kompetenzen” und “Digitale Lebenswelten”.

Die Fibel gibt Handlungsempfehlungen zum Erwerb digitaler Kompetenzen und beantwortet Fragen zum Thema, wie wir unseren digitalen Alltag sicher und souverän gestalten können.

Ihr könnt auf der Seite cyberfibel.de ein gedrucktes Exemplar kostenfrei bestellen oder online im Material stöbern.

 

Ausgewählte Inhalte beim ZDF unter CC BY/SA-Lizenz

Das ZDF hat ca. 50 Inhalte von Bildungssendungen unter einer CC BY bzw. CC BY-SA Lizenz gestellt. D.h., wer das ZDF als Urheber nennt, kann das Material frei verwenden, auch in kommerziellen Kontexten. Bitte achtet auf die genauen Angaben. Manche Inhalte erfordern, dass das fertige Produkt ebenfalls unter einer entsprechenden Lizenz veröffentlicht wird.

Den Artikel mit weiteren Infos gibt es bei heise.de

 

Mehr zur Lizenzform CC BY-SA findet ihr unter dieser Adresse:

 

Um Inhalte rechtskonform in eigene Projekte einbinden zu können, hilft diese Seite weiter:

 

Und zu den Beiträgen des ZDF führt dieser Link:

Digitale Werkzeuge 1

Schwarzenbergturm Saarbrücken
Schwarzenbergturm Saarbrücken

Onlinekonferenzen sind nur ein Werkzug, um Austausch und gesellschaftliche Teilhabe zu organisieren. Wer etwas tiefer in das Thema einsteigen möchte – mit Blick auf die Arbeit in größeren Einheiten – findet Anregungen und Hinweise auf forum-seniorenarbeit.de:

 

Die Seite bietet in ihrer Mediathek auch einen digitalen Werkzeugkasten an:

Coronazeit – mehr Zeit auch für schöne Dinge?

Die Evangelische Akademie hat vor ein paar Tagen ein schönes Projekt gestartet: Wir können unsere fotografischen Entdeckungen und Impressionen, die wir in dieser Zeit machen, gerne der Akademie schicken und sie präsentiert die Bilder in einer Fotogalerie.