Urheberrecht und freie Lizenzen

Die wichtigsten Fragen zu diesem Themenkomplex mit Blick auf die diakonische Arbeit hat der Paritätische Wohlfahrtsverband in diesem PDF zusammengefasst:

„Urheberrecht und Persönlichkeitsrechte in der Paritätischen Arbeit“

 

Dieser Beitrag bietet einen Einstieg in diese Themen und umfasst folgende Teilbereiche:

  1. Rechtliche Situation
  2. CC Lizenzen
  3. Quellen für freies Material

 

  1. Rechtliche Situation

Ein guter Einstieg ins Thema Urheberrecht liefert der gleichnamige Artikel in der Wikipedia:

 

Kurzfassung:

Grundsätzlich gilt: Erreicht ein Werk eine bestimmte Schöpfungshöhe, ist es automatisch urheberrechtlich geschützt. Es muss bei Bildern und Texten im Netz nicht dabei stehen, dass sie nicht ungefragt verwendet werden dürfen, sondern es ist umgekehrt: Die weitere Nutzung muss ausdrücklich erlaubt sein.

Eine aus meiner Sicht zuverlässige Quelle mit aktuellen Infos zur Verwendung von Bildern, Zitaten, Texten, Musik und co.  ist die Seite:

irights.info

Die Seite hat auch eine eigene Rubrik mit Ratgebern zu diesen Fragen:

irights.info/ratgeber

Die folgende Präsentation von Dr. Thomas Schwenke fasst wichtige Aspekte zusammen:

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Wer sich genauer anschauen will, was durch das Zitatrecht gedeckt ist:

Wann ist ein Bildzitat erlaubt? – Anleitung mit Beispielen und Checkliste

 

2. CC Lizenzen

“Creative Commons (abgekürzt CC; englisch für schöpferisches Gemeingut, Kreativallmende) ist eine gemeinnützige Organisation, die 2001 in den USA gegründet wurde. Sie veröffentlicht verschiedene Standard-Lizenzverträge, mit denen ein Autor der Öffentlichkeit auf einfache Weise Nutzungsrechte an seinen Werken einräumen kann. Diese Lizenzen sind nicht auf einen einzelnen Werkstyp zugeschnitten, sondern für beliebige Werke anwendbar, die unter das Urheberrecht fallen, zum Beispiel Texte, Bilder, Musikstücke, Videoclips usw. Auf diese Weise entstehen Freie Inhalte.”
(Quelle: Seite „Creative Commons“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Oktober 2020, 09:25 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Creative_Commons&oldid=204336140 (Abgerufen: 19. Oktober 2020, 09:19 UTC) )

Eine verständliche Erläuterung, was es mit diesen Lizenzen auf sich hat und wie sie in der Praxis genutzt werden können, hat das Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. veröffentlicht:

Die CC-Lizenzen im Überblick – Welche Lizenz für welche Zwecke?

Auch die Kolleginnen und Kollegen vom Team Switzerland haben die Hinweise dazu schön erklärt:

Was ist Creative Commons? 

Wie kann ich eigene Werke unter einer CC-Lizenz veröffentlichen?

Lizenzgenerator von creativecommons.org

 

3. Quellen für freies Material

Auf unserer Startseite seht ihr in der rechten Spalte ein Feld “Schlagworte” mit einem Eintrag CC-Lizenzen. Ein Klick darauf zeigt euch alle Beiträge, die wir hier zu diesem Thema geschrieben haben. Die folgenden Einträge sind nur ein paar Beispiele, wo und wie ihr solches Material findet, sie dienen als Einstieg in eine weitergehende Recherche:

11 Quellen für Bilder unter Creative-Commons-Lizenzen bei iRights.info

Beispiele für Medienprojekte und Verweise zu freien Quellen auf medienpaedagogik-praxis.de

(In der Rubrik “Kostenloser Content” wird auf Seiten mit freien Bildern und freier Musik verlinkt.)

search.creativecommons.org – Eine Suchmaschine für freie Inhalte

Open Educational Resources (OER) sind Bildungsmaterialien, die aus freien Inhalten erstellt werden und in Bildungskontexten frei genutzt werden können. Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte sich u.a. diese Seite anschauen:

open-educational-resources.de

Dort ist auch folgender Beitrag erschienen, der sich mit der rechtskonformen Nutzung von Screenshots beschäftigt: Screenshots richtig nutzen

Alternative Apps und Programme

Und noch ein Beitrag von t3n:

Für manche kommerziellen Apps und Programme gibt es Alternativen, die unter einer Opensource-Lizenz stehen. Wer sich auskennt, kann in den Programmcode hineinschauen und nach Sicherheitsproblemen oder Trackingelementen suchen. Die Programme sind kostenfrei und dürfen i.d.R. auch beruflich genutzt werden.

Hier werden die Hintergrund erläutert:

 

… und hier geht es direkt auf die Seite: