Arbeiten mit Zoom 7

Die Oberfläche von Zoom ist leicht unterschiedlich, je nach dem, ob ich einen Laptop, ein Gerät mit Android oder ein iPhone bzw. ein iPad verwende.

Der folgende Beitrag zeigt die wichtigsten Funktionen in der Androidapp von Zoom aus Sicht der Teilnehmenden. Moderatoren haben Zugriff auf mehr Funktionen.

Die offizielle Hilefeseite von Zoom zu diesem Thema:
Bedienelemente für Teilnehmer

Zoomapp Android 16.4.2020

Android Zoom_1
Android Zoom_1

Unteres Menü mit vier Elementen, Anzeige durch Fingertipp auf den Bildschirm aktivieren

    • Nach dem Beitreten des Raumes “Via Geräte-Audio anrufen” wählen
    • Danach wechselt der Schalter die Funktion: Micro stumm schalten
    • Beenden: Video ausschalten
    • Teilen: Wenn die Funktion aktiviert ist, können TN einzelne Apps oder den eigenen Bildschirm den anderen TN zeigen
    • Teilnehmer: Andere Teilnehmer sehen, Eigenen Namen antippen, Hand heben (Für Wortmeldungen) und Umbennen (Eigenen Namen ändern)
    • …mehr
      • Symbole: Beifall und Daumen hoch
      • Audio abschalten
      • Chat aufrufen
      • Hand heben
      • Mein Video in Katalogansicht ausblenden
      • Teilnehmer ohne Video ausblenden
      • Name anzeigen, wenn TN beitreten

Die App zeigt mir mindestens drei Bildschirme, erkennbar an den weißen Punkten am unteren Bildschirmrand

    • Nach links wischen: Sicherer Fahrmodus, Micro stumm, Video aus, Micro kann eingeschaltet werden
    • 2. Bildschirm: Sprechende groß, Eigenes Video klein,
      linke untere Ecke: Signalstärke des eigenen WLAN bzw. der Mobilfunkverbindung
    • Nach rechts wischen: TN in der Kachelansicht, maximal 4 Personen
    • GGf. weitere TN auf weiteren Bildschirmen

Oberes Menü, Anzeige durch Fingertipp auf den Bildschirm aktivieren

    • Links: Ton ausschalten, Umschalten auf rückwärtige Kamera
    • Mitte: Meeting ID und Passwort
    • Rechts: Meeting verlassen

Wenn ich die App verlasse ohne das Meeting zu verlassen, sehen die übrigen TN ein Standbild von mir,  das letztes Bild vorm Verlassen der App.

Videokonferenzen mit Jitsi Meet

Auvergene
Auvergene

Wie kann ich eine Videokonferenz ohne Anmeldung und ohne die Installation von Software  veranstalten? Mit Jitsi Meet ist das kein Problem. Wie es genau funktioniert, welche Sicherheitsfragen dabei eine Rolle spielen und wo ich Jitsi Meet im Internet finde, erklärt Mike Kuketz in seinem Blog anschaulich und verständlich. Zu seinem Beitrag gibt es Stand heute 90 ebenfalls lesenswerte Kommentare:

Wer von Euch eine EKiR-Mailadresse hat, kann eine solche Konferenz direkt aus dem Portal heraus starten. Die TN brauchen keine EKiR-Mailadresse!!

Kurzanleitung: Jitsi Meet Videokonferenz per Browser oder App

Auch auf mobilsicher.de gibt es jetzt eine Anleitung inkl. eines Erfahrungsberichtes zu diesem Programm. Leider schwankt die Qualität der Verbindung häufiger als bei anderen Anbietern. Dies kann an der Software, aber auch an der Qualität der Internetverbindung auf Seite der Teilnehmenden liegen:

Video-Chat Jitsi Meet kurz vorgestellt

Wie kann eine Videokonferenz gut gelingen?

Ein Vorteil einer Videokonferenz per Internet: Ich kann von jedem Ort aus teilnehmen, ob im Garten, im Wohnzimmer, von unterwegs oder auch an meinem Lieblingsort.

Die folgende Checkliste enthält Vorschläge, wie die Teilnahme gut gelingen kann. Dabei geht es nicht um die Technik einer Videokonferenz, sondern um den Raum und den Ort, von dem aus ich teilnehme. Niemand braucht die Liste Punkt für Punkt abzuarbeiten, aber sie kann helfen, ein paar Dinge in den Blick zu nehmen. Und niemand muss perfekt sein, eine lebhafte Teilnahme macht allen Lust auf mehr.

Die Kampagne Onlinerland Saar hat auf ihrer Seite zwei Anleitungen veröffentlicht, wie die Software Zoom eingerichtet und verwendet werden kann:

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Smartphone oder Tablet (Zoom)

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Nutzung mit dem Laptop oder PC (Zoom)

Der Ort
Sitze ich für die nächste Stunde bequem? Werde ich nicht laufend gestört, weil andere Leute im selben Raum sind? Es ist kein Problem, wenn ab und zu mir jemand über die Schulter schaut. Aber ständige Ablenkungen machen mich und den Veranstalter des Treffens unruhig. Vielleicht sage ich auch meiner Familie o.ä. Bescheid, dass ich jetzt etwas Zeit für mich brauche.

Habe ich am Ort einen guten WLAN-Empfang?
Im Keller oder unterm Dach bin ich ungestört, aber reicht mein WLAN-Empfang bis dahin? Gerade bei einer Videokonferenz werden viele Daten übertragen und für eine gute Bild- und Tonqualität ist ein guter Empfang das A und O.

Der Platz
Der Platz vor einem Fenster ist ein guter Platz, weil ich so ab und zu nach draußen schauen kann und nicht immer auf den Bildschirm fixiert bin. Ein Fenster im Rücken ist keine so gute Idee. Durch das Licht, das auf meine Kamera fällt, wird mein Gesicht ggf. nur dunkel auf dem Bildschirm der anderen Teilnehmenden erscheinen.

Teilnahme mit Smartphone oder Tablet 1
Ist mein Akku ausreichend geladen (mindestens 50%)? Ansonsten lege ich das Ladekabel bereit und suche einen Ort mit einer Steckdose in Reichweite. Es ist schwer, ein Tablet oder auch ein Smartphone für längere Zeit ruhig in der Hand zu halten. Eine gute Lösung ist eine Hülle, mit der ich das Gerät bequem vor mich stellen kann. Alternativ kann ich mir auch einen Ständer aus Büchern basteln, dann steht das Tablet vor mir. Und wenn ich öfters mitmache, vielleicht kaufe ich mir eine Hülle mit eingebauter Tastatur, dann lässt es es sich leichter tippen.

Teilnahme mit Smartphone oder Tablet 2
Bevor die Konferenz beginnt, sehe ich im Play- bzw. Appstore nach, ob es eine Aktualisierung=Update für die Konferenzapp gibt. Die neueste Version einer App beseitigt meistens ältere Probleme oder sie bringt neue Funktionen.

Teilnahme mit PC und Laptop
Ein Windowscomputer lädt regelmäßig und automatisch Aktualisierungen für das Betriebssystem und die installierten Programme. Das ist sinnvoll, aber nicht während einer Konferenz. Deswegen gucke ich im Idealfall, dass alles aktuell ist, bevor die Konferenz beginnt.

Bild
Liegt das Tablet auf dem Tisch, zeigt das Videobild meine Zimmerdecke und ich bin “abgeschnitten” auf dem Bild. Im Idealfall befindet sich die Kamera auf Augenhöhe. Wenn die Kamera mich von unten aufnimmt, ist das die “Froschperspektive” und ich sehe nicht ganz so vorteilhaft aus. Guckt die Kamera von oben auf mich, nennt man das “Vogelperspektive”, ich wirke kleiner als ich bin. Steht das Gerät in einer Hülle, ist das zwar auch Froschperspektive, aber ein bisschen “Frosch” macht nichts.

Ton
Wichtig ist, dass ich gut verstehe und gut verstanden werde. Die Lautsprecher können so laut gestellt werden, dass ich alles gut verstehe. Und wenn ich selbst rede, vielleicht versuche ich etwas langsamer und deutlicher zu sprechen. Und nicht so lange Sätze mit einfachen Worten sind auch gut.

Stift und Papier
… sind immer noch praktische Dinge.  Wenn ich sie mir vorher bereit lege, kann ich mir ganz einfach Notizen machen.

Getränke
… in Reichweite sind auch eine feine Sache.

Aufstehen
Es tut manchmal gut, zwischendrin aufzustehen und sich etwas zu lockern. Für meine Augen ist es angenehm, wenn ich nicht die ganze Zeit auf den Bildschirm starre, sondern den Blick auch mal vom Bildschirm abwende.

Etwas verpassen
Niemand bekommt alles mit oder kann alles aufnehmen, was in einer Konferenz gesagt und gezeigt wird. Das ist kein Problem, ich kann kurz aussteigen und wieder einsteigen, wenn meine Konzentration wieder da ist.

Smartphone in Reichweite
Wenn ich mein Telefon in Reichweite habe, ist das einfacher als wenn es irgendwo im Raum klingelt. Wenn es nicht unbedingt sein muss, telefoniere ich nicht während ich an der Konferenz teilnehme.