
Wie lassen sich Inhalte on- und offfline gut darstellen? Eine Möglichkeit ist das Erzählen von Geschichten, manchmal auch Storytelling genannt. Wer Infos und Anregungen sucht, wie das in Bildungskontexten aussehen kann, findet in diesem Beitrag auf erwachsenenbildung.at Hinweise und weiterführende Texte:
Storytelling als Methode in der digitalen Erwachsenenbildung
Ich halte die Methode für gut geeignet, um komplexe Sachverhalte anschaulich darzustellen. Ich sehe aber auch zwei Schwierigkeiten:
Anekdotische Evidenz bezeichnet den Umstand, dass jemand etwas erzählt, was er oder sie erlebt hat und es als wichtig erachtet. Die vorgetragene Geschichte beleuchtet Aspekte, die der erzählenden Person vielleicht wichtig sind. Vielleicht bringt sie die Elemente ihrer Geschichte auch in einen logischen Zusammenhang, der zum Zeitpunkt des Geschehens so gar nicht gegeben war. Das Erzählen von Geschichten beschreibt also nicht nur etwas Reales, sondern es bringt dieses auch hervor. Das spricht nicht gegen das Erzählen, sondern es verweist darauf, dass die Art und Weise, wie etwas erzählt wird ebenso bedeutsam ist wie der Inhalt dessen, was da vorgetragen wird. Ein Beispiel: Zuweilen wird in der Erwachsenenbildung ein Film gezeigt, um auf eine bestimmte soziale Frage aufmerksam zu machen. In der anschließenden Diskussion wird dann primär über diese soziale Frage diskutiert und die spezifische Form, wie der Film die Sache vorträgt, bleibt zweitrangig.
Die zweite Sache: Einfachheit ist nicht Klarheit. Dieser Satz ist einfach, sein Inhalt ist erklärungsbedürftig.
Auf der Seite wasjournalistenwollen.de sind diese 13 Tipps versammelt, die aus einer Geschichte gutes Storytelling machen: https://www.wasjournalistenwollen.de/blog/schreiben/storytelling/
Am Ende des Beitrages werden die 13 Empfehlungen in 13 Sätzen zusammengefasst.